canyouhearmenow

3. März 2016

„Can you hear me now?“

Natürlich war ich auch diesmal wieder beim Global Gamejam 2016 dabei, und natürlich vor Ort bei Innogames. (Is einfach so schön dort) Durch einen total verrückten Zufall war das Thema des diesjährigen Global Gamejams fast das gleiche, wie beim Innogames Gamejam #9 ein paar Monate zuvor: „Rituals“. Immerhin ohne das Strange. Da mein Team aber diesmal wieder improvisiert und vor Ort zusammen gestöpselt wurde, gab es auch neue Ideen von neuen Leuten. Christian Oeing von Slash Games (Programmierung) und Henning Behrendt (Sound) waren wieder mit dabei, jedoch wurden wir dieses Mal von ein paar Threaks unterstützt! Wolf Lang kümmerte sich um das Game und Level Design, sowie das Project Management, Henning Steinbock unterstützte Christian bei der Programmierung und Rike Lang unterstützte mich bei den Grafiken und der Animation. Ein richtig großes Team also!

Unser Gamejam Spiel beschäftigte sich mit dem alltäglichen Ritual des Skypens. Es ist schon dermaßen normal, dass man es kaum noch wahrnimmt: Zu Beginn eines Skype-Gesprächs kommt erst einmal die Frage „Kannst du mich hören? Siehst du mich?“. Wenn die Verbindung schlecht ist, kann es auch schonmal sein, dass man mit seinem Laptop oder Handy erst einmal auf die Suche nach besserem Empfang geht. Und da setzt unser Spiel an. Spieler 1 spielt einen Froscher am Südpol, der angerufen wird. leider ist die Verbindung ganz schlecht und er muss erstmal auf Schnitzeljagd gehen. Während er draußen gegen Windböen und Hindernisse ankämpft (statische wie Bäume, aber auch sich bewegende wie Pinguine), muss Spieler 2, der von seinem Handy spielt und sieht, ob die Verbindung auf dem Handy besser oder schlechter wird, ihn mit Worten leiten. Das Ziel ist es den Punkt zu finden, von dem aus die Verbindung am besten ist, bevor das Handy von Spieler 2 keinen Akku mehr hat.

Herunterladen und spielen könnt ihr das Spiel —>HIER<—  (für Windows und Android Phone)


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Dieses Mal hatte ich ja grafische Unterstützung von Rike, die hauptsächlich die Gestaltung und Animationen für den Hauptcharakter übernommen hat, aber sich gegen Ende dann auch noch ein paar ziemlich coole Background-Assets ausgedacht hat. Ich hab mich vor allen Dingen auf das Zeichnen von den Hintergrundgrafiken fokusiert, um ganz genau zu sein den Bäumen, Steinen, Iglu, Pinguinen und dem im Eisblock eingefrorenen Südpoltouristen. Außerdem hab ich mich mit Bodentiles herumgeschlagen, was für mich das erste Mal war. Vorallen Dingen das modulare Wasser hat mich einiges an Nerven gekostet, aber ich schätze, dass ich jetzt besser weiß wie das geht, als zuvor. 

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